Politik und Ziele

Das liegt mir am Herzen


  • Freiheit und Unabhängigkeit unserer föderalistischen, direktdemokratischen Schweiz.
  • Weniger Staat und Gesetze, dafür hohe Selbstverantwortung der Bürger, Unternehmer und Ausbildner.
  • Eigenständige, flexible Landwirtschaft ohne Freihandelsabkommen.
  • Projektrealisierung für die zivile Nutzung des Flugplatzes Buochs zugunsten der regionalen Wirtschaft mit High-Tech-Ansiedlung.
  • Standortförderung der erfolgreichen Pilatus Flugzeugwerke, unserem grössten Arbeitgeber.
  • Sicherheit durch eine kompetente und motivierte Polizei vor Ort.
  • Weiterhin Stärkung und Konzentration bei den Basisfächern Rechnen, Lesen und Schreiben an der Volksschule.
  • Kein Maturazwang für Kindergärtner/innen und Grundschullehrer/innen.
  • Verschärfte Einbürgerungsanforderungen, keine Doppelbürgerschaft für Neueingebürgerte.
  • Sofortige Ausschaffung von kriminellen Ausländern.
  • Einwanderungszahlen müssen unbedingt reduziert werden.
  • Grenzkontrollen sind wieder einzuführen. Das Grenzwachtkorps ist zu stärken.
  • Die aktuelle gescheiterte Energiepolitik muss sofort korrigiert werden. Unser Land kann sich einen Strommangel oder-ausfall nicht leisten. Die Energieversorgung muss möglichst unabhängig von unseren Nachbarländern erfolgen. Ohne Kernenergie wird das nicht gelingen.

Politik heisst für mich


  • Persönliches Engagement für mein wunderschönes Heimatland.
  • Offenes, transparentes Leben unserer direkten Demokratie als weltweit einmaliges Gut.
  • Einstehen für Unabhängigkeit, Freiheit und bewaffnete Neutralität.

Ich will als Bildungsdirektor die Volkschule weiter stärken


Vor rund 12 Jahren haben Sie mich in den Regierungsrat des Kantons Nidwalden gewählt und vor 8 und vor 4 Jahren im Amt als Bildungsdirektor erfolgreich bestätigt. Für dieses Vertrauen bedanke ich mich. Ich bin motiviert, diese verantwortungsvolle Aufgabe eine weitere Legislatur wahrzunehmen.

 

 

Zu Beginn meiner Amtszeit im Jahr 2010, habe ich als neuer Vorsteher der Bildungsdirektion meine persönlichen Schwerpunkte dargelegt:

  1. Unser Auftrag ist die konsequente Ausrichtung auf optimale Bedingungen im Klassenzimmer zu Gunsten der bestmöglichen Bildung der Schülerinnen und Schüler.
  2. Wo möglich soll der administrative Aufwand reduziert und die Prozesse vereinfacht werden.
  3. Mit gemeinsamen Massnahmen wollen wir den Lehrpersonen zu Anerkennung und Wertschätzung verhelfen.
  4. Die Qualitätskontrollen und Projekte sollen nach Aufwand und Wirkung überprüft werden.
  5. Das integrative System soll so gestaltet sein, dass Überforderung für die Beteiligten nicht vorkommt. Das Leistungs- und Qualitätsniveau der Regelklassen darf dadurch nicht geschmälert werden.
  6. Eltern sollen mit geeigneten Massnahmen die Ihnen zustehende Verantwortung vermehrt wahrnehmen.

Für mich gelten diese 6 Schwerpunkte nach wie vor.

 


Dabei geht es darum, optimale Bedingungen im Klassenzimmer zu schaffen, um eine bestmögliche Bildung der Schüler zu erreichen. Neben der angestrebten Vereinfachung des administrativen Aufwandes der Lehrpersonen braucht es aber auch eine Stärkung der Erziehungsverantwortung der Eltern.

Umgesetzte Massnahmen: 

  • Einschulungsalter. Erhöhung um 4 Monate ab SJ 2020/21
  • Kindergarten. Referendumsabstimmung 2015 entscheidet das Nidwaldner Volk alternativlos zugunsten des Kindergartens
  • Notengebung. Wiedereinführung 2012 in der 3. /4. Klasse
  • Frühfranzösisch. Initiative «nur eine Fremdsprache an der Primarschule» wird an der Urne abgelehnt. Konsequenz: Intensivierung des Sprachaustauschs
  • Lautgetreues Schreiben. Reduktion der Methode auf Anfang des ersten Schuljahres.
  • Grundkompetenzen. Aufstockung mit je 273 Lektionen in Deutsch und Mathematik an der Volksschule
  • Lehrplan 21. Entgegen den LP-21 Vorgaben werden die Lektionenzahlen für "Textiles & Technisches Gestalten" sowie für "Wirtschaft, Arbeit, Haushalt beibehalten und nicht reduziert. Die Fächer Geografie und Geschichte werden weiterhin als Einzelfächer unterrichtet und benotet.
  • Löhne für Lehrpersonen (Kindergarten und Primarschule) erhöht.
  • Leistungstests. Prüfung des Effekts der zusätzlichen Lektionen sowie der Zielerreichung am Ende der obligatorischen Schule.
  • Schulaufsicht. Stärkung der Zusammenarbeit mit den Schulleitungen.
  • Brückenangebot. Rückgang der Schülerzahlen um 35 % mit entsprechend mehr direkten Anschlüssen in die Sek-Stufe II.
  • Übertritte ins Gymnasium. Stabilisierung bei ca. 20 %; konstant hohe Attraktivität der Berufsbildung.
  • Integratives Schulsystem. Bei sehr schwachen oder verhaltensauffälligen Schülern braucht es die Möglichkeit, dass diese zeitweise separat betreut werden können (z.B Lernorte, Schulinseln). Sonst werden die Lehrpersonen überfordert oder die Regelklasse erreicht die Lernziele nicht mehr. Nach 12 Jahren Erfahrung werden wir dieses Jahr (2022) eine fundierte Analyse mit einer entsprechenden Berichterstattung durchführen.
  • "Purzelbaum". Das Projekt ist eingeführt und dient der Bewegungsförderung im Kindergarten. Zudem haben wir in allen Gemeinden das obligatorische Schwimmen und den Wassersicherheits-Check eingeführt. Die NW- Schulsporttage wurden erfolgreich etabliert. Junge talentierte Sportler aus der Volksschule werden von uns mit der Leistungssportförderung mit insgesamt rund 100'000-120'000 Franken pro Jahr unterstützt.
  • Denkmalschutz. Überarbeitung und Revision des Denkmalschutzgesetzes für rasche und effiziente Lösungen und Entscheide.
  • Grossprojekt Bürgenstock. Wurde erfolgreich umgesetzt.
  • Dorfplatz 4/5 in Stans wurde mittels «Runder Tisch» deblockiert und wird mit einem geklärten Vorgehen dieses Jahr realisiert.

 

Positionierung Nidwalden in der Bildungslandschaft

  • Quote Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe Ii Berufsabschlüsse liegt bei 96- 99 Prozent, womit Nidwalden schweizweit an der Spitze steht. ® Folge der Stärkung der Berufsbildung(?)
  • Im Fremdsprachenaustausch liegt NW schweizweit ganz vorne und nahm im SJ 2019/20 mit einer Quote von 7.2 % der Schülerinnen und Schüler den Spitzenplatz unter den Kantonen ein!
  • Spitzenplatz der AbgängerInnen des Kollegiums beim Studienerfolg (Rang 4 unter den Kantonen). 91 %, der Studierenden, die ein Bachelor-Studium in Angriff genommen hatten, erlangten innerhalb von acht Jahren den Abschluss einer Universität oder Hochschule. Entsprechend tief ist auch die Abbruchquote.

Amtsperiode 2022-2026


Gerne stelle ich mich für eine weitere Legislatur zur Verfügung, um den eingeschlagenen Weg mit folgenden Schwerpunkten fortzuführen:

  • Grundkompetenzen. Lesen, Schreiben und Rechnen müssen weiter gestärkt werden.
  • Integratives Schulsystem. Beeinträchtigung der Regelklasse und Lehrperson ist zu vermeiden und braucht eine eingehende Analyse und allenfalls Optimierungen und Anpassungen.
  • Fremdsprachen. Ich beurteile zwei Fremdsprachen in der Primarschule immer noch als zu viel. Der dadurch vorhandene Mangel an Deutschlektionen macht sich vielerorts bemerkbar.
  • Disziplin/Ruhe. Ermöglicht Konzentration, Qualität und Lernerfolg.

 

Res Schmid, Regierungsrat NW

Bildungsdirektor